Was sind Private Placements?

Private Placements werden entsprechend den individuellen Bedürfnissen eines kleinen Investoren-Kreises konzipiert.
Anders als Publikumsfonds (Public Placements) richten sich Private Placements (Privatplatzierungen) vorrangig an vermögende private Anleger und institutionelle Investoren. Sie werden individuell in Kooperation mit juristischen und steuerlichen Beratern entwickelt. Hieraus resultieren Konzepte mit überdurchschnittlicher Rentabilität. Sowohl in der Investitions- als auch in der Betriebsphase besteht eine bedeutende Mitbestimmung. In der Regel werden Informationen hierzu nicht öffentlich gestellt, sondern vertraulich und diskret behandelt.

private placements windkraftwerk solarkraftwerk photovoltaik pv deutschland weltweit privatplatzierung
Private Placements von Photovoltaik-Kraftwerken sind weiterhin gefragt

Erläuterungen
„Private Placements“ klingt für viele geheimnisvoll und exklusiv, doch verbirgt sich dahinter ganz einfach die Tatsache, dass sich ein kleiner und überschaubarer Investorenkreis zusammenfindet, um ein ganz bestimmtes Investitionsprojekt zu verwirklichen.

Natürlich könnte sich ein vermögender Anleger auch mit einem entsprechend großen Anteil an einem Publikumsfonds beteiligen, aber viele entscheiden sich bewusst für ein Private Placement. Was macht die Attraktivität dieser Anlageform aus? Es sind im Wesentlichen drei Merkmale, die ein Private Placement für den entsprechenden Anlegerkreis außerordentlich attraktiv machen:
  1. Individualität
  2. Kosteneffizienz
  3. Transparenz
Individualität
Während sich bei den Publikumsfonds mehrere hundert oder bei den ganz großen sogar mehrere tausend Anleger an einem fest vorgegebenen Produkt beteiligen, sind es bei den Private Placements meist nur eine Handvoll und im Extremfall sogar nur zwei bis fünf Investoren, die in manchen Fällen sogar noch aus einer Familie stammen. Dies ermöglicht eine individuelle Konzeption des Private Placements, abgestimmt auf die persönlichen Wünsche der einzelnen Investoren. Dabei können z. B. Anforderungen hinsichtlich möglicher 6b-Rücklagen, erbschaftssteuerliche Überlegungen, individuelle Finanzierungswünsche, gesellschaftsrechtliche Gestaltungen und andere Gestaltungsüberlegungen ganz individuell berücksichtigt werden.

Kosteneffizienz
Bei den geschlossenen Publikumsfonds beträgt der nicht Wert bildende Kostenblock der anfänglichen sogenannten Weichkosten, die hauptsächlich für Vertrieb und Konzeption anfallen, inklusive des Agios meist 18 bis 20 % des eingezahlten Eigenkapitals. Bei den Private Placements beträgt dieser anfängliche Weichkostenblock nur ca. 3%, also weniger als ein Sechstel.

Transparenz
Geschlossene Publikumsfonds zeichnen sich oft durch eine sehr komplexe und nicht sofort durchschaubare Konzeption und Gesellschaftsstruktur aus, die auch durch die umfangreichen Verkaufsprospekte, die oft 150 Seiten und mehr umfassen, nicht allgemeinverständlich erklärt und erläutert werden können.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass kaum ein Anleger bei einem Publikumsfonds wichtige Verträge wie Kauf-, Miet- oder Darlehensverträge zu Gesicht bekommt. Private Placements dagegen sind möglichst transparent, damit auch durchschaubar und einfach gestaltet, frei nach dem Motto „keep it simple“. Der Investor kann alles im individuellen Beratungsgespräch mit dem Management einsehen.

Hier finden Sie
Alle Private Placements im Überblick